HOLSTEINER Schaufenster

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Holsteiner Schaufenster - warum?

  1. Schirmherrin für das `Holsteiner Schaufenster 2011` ist Dr. Juliane Rumpf, Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt u. ländliche Räume. Somit haben wir eine direkte Kommunikation zur Politik geschaffen, die es zu nutzen gilt, wie z. B. das Projekt www.pferde-und-reiterland.de voranzubringen und den Reitsport in die Förderprogramme "Zukunft ländlicher Räume" einzubringen.

  2. Das `Holsteiner Schaufenster` soll das Schaufenster für den Reitsport sein.
    Es sollen Holsteiner Produkte den Pferdeinteressierten in einen besonderen Art und Weise nähergebracht werden und dass in einer selbstverständlichen Losgelassenheit.
    Das `Holsteiner Schaufenster` ist eine Marke, die den Reitsport in die Gesellschaft bringt. Dies schaffen wir über Emotionen und mit schönen Bildern von Reitsportveranstaltungen.

  3. Wir machen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit - über Printmedien im überregionalen Bereich, über online-Medien mit z. B. einem eigenen Button, mit eigener Homepage, durch die die Aktivitäten gebündelt werden. Dies dient der besseren Darstellung und besseren Auffindbarkeit im Internet. Hier können sich Reiter, Sponsoren, Züchter, Pferdebesitzer, Zuschauer einfach und schnell und umfassend informieren. Unter www.holsteiner-schaufenster.de werden aktuelle Hinweise, Ergebnisse, Siegerfotos und Fotos der Veranstaltung, Pferde- und Reiterportraits, Pressemitteilungen etc. veröffentlicht.

  4. Die Vernetzung der einzelnen Veranstalter wollen wir unterstützen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam für die Zukunft Turnierformen entwickeln. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Anforderungen der LPO nicht verwässert werden und dass die ideellen Werte wie Wettbewerb, Chancengleichheit und sportliche Leistungen beachtet und geachtet werden.

  5. Darüber hinaus wollen wir eine Kommunikationsplattform schaffen und nutzen, um Workshops und Foren einzurichten bzw. zu veranstalten und zwar u. a. unter dem Motto "Wissen ist der beste Tierschutz". Die ethischen Grundsätze und der Tierschutzgedanke sollen transportiert werden. Es soll die Kreativität aller angesprochen werden, die sich konstruktiv einbringen wollen und über das Internet die besten Möglichkeiten zur Diskussion geben.

  6. Die Reiter wollen wir ansprechen und ihnen mit Informationen und Ordnungssystemen die Auswahl der Turniere erleichtern, die über einen entsprechenden Standard verfügen. Zusätzliche Anreize für Starts geben, denn die drei punktbesten Reiter der Springsportserie erhalten zu den Gewinngeldern der Qualifikationsprüfungen eine Prämie vom € 3.000, € 2.000, € 1.000 zum Abschluss der Springsportserie.

  7. Wir wollen einen Interessenausgleich schaffen zwischen
  Reitern Geld, klare Regeln, gute Standards
  Zuschauern Gastlichkeit, Qualität des Sportes, Spannung durch sportlichen Wettbewerb
  und Sponsoren sauberer, regelgerechter Sport, Wahrung der ideellen Werte

Die Springsportserie für das `Holsteiner Schaufenster 2011` wird an fünf sportlich hochwertigen Turnieren
von April bis August in Schleswig-Holstein veranstaltet

Borgstedtfelde 29. April – 01. Mai
Pfingstturnier RV Wedel 12. Juni – 13. Juni
"Nord-Ost-Pferd" Rendsburg 17. Juni – 19. Juni
Süderbrarup 16. Juli – 17. Juli
Springturnier Behrendorf 12. August – 14. August

Die drei punktbesten Reiter `Holsteiner Schaufenster 2011` erhalten Sonderpreise von insgesamt € 6.000 zum Abschluss der Springsportserie in Behrendorf

Sonderpreis € 6.000
für die drei punktbesten Reiter `Holsteiner Schaufenster 2011`

1. Platz € 3.000
2. Platz € 2.000
3. Platz € 1.000

Im Blog sind Informationen und Hinweise. Alle Interessierte können hier Kommentare schreiben, Fragen stellen, Anregungen geben, die im Forum oder in Workshops als Themen diskutiert werden.

gez. Dietrich Lindenau
25. Januar 2011

 
 
Siegerliste
   

2011
Knut Oetjens
2010
Nisse Lüneburg
2009
Lars Bak Andersen
2008
Lars Bak Andersen
2007
Carl-Christian Rahlf
2006
Lars Bak Andersen
2005
Ulrich Rodde
2004
Carsten-Otto Nagel
2003
Tjark Nagel
2002
Thomas Voss
   

 

 


Sieger der Qualifikation 2011

Sieger der Qualifikation 2010

Das ABC der Pferdesports
   
Abläuten Bei Turnieren die Unterbrechung eines Rittes durch die Richter.
Abreiten Das Pferd wird bei Beginn einer Arbeit gelöst oder gelockert und auf „Arbeit“ vorbereitet.
Abreiteplatz Ein Platz neben dem Turnierplatz, auf dem sich Pferd und Reiter für den Wettbewerb vorbereiten.
Abzeichen Besondere, unveränderliche weiße Fellfarbe an Kopf oder Beinen, an denen man das Pferd immer wieder erkennen kann.
Ausschreibung Die Ausschreibung bezeichnet Prüfungsangebot, Dotierung, startberechtigte Teilnehmer, Boxengeld, internationale Bestimmungen und Richtverfahren jeder einzelnen Prüfung.
Brandzeichen Eine Kennzeichnung des Pferdes nach seiner Rasse oder Zuchtlinie auf die Hinterbacke oder am Hals des Pferdes und besteht aus Zahlen, Buchstaben oder einem Symbol.
Cavaletti Ein Bodenrick - niedriges Hindernis - mit ca. drei Meter langen, runden Stangen mit Holzkreuzen an beiden Enden.
Countdown Zeitmaß von 45 Sekunden, in denen der Reiter die Startlinie zu überqueren hat.
CSI «Concours de Saut International», also Internationales Springturnier.
Doping-kontrolle Unangekündigte Kontrolle bei ausgelosten Kandidaten; es werden Urin- und Blutproben des Pferdes entnommen.. Auch Reiter müssen sich Dopingkontrollen unterziehen.
Dressur Die Dressur ist eine Disziplin im Pferdesport, bei der die natürlichen Veranlagungen des Pferde durch gymnastische Übungen gefördert und verfeinert werden. Das Dressurreiten hat das rittige Pferd zum Ziel, das auf minimale Signale (Hilfen) hin zum exakten Ausführen einer gewünschten Aufgabe (Lektion) veranlasst werden kann.
Dressurviereck Es ist ein genormter Platz, auf dem Prüfungen im Dressurreiten durchgeführt werden. Standardmaße des Dressurvierecks sind 20 x 40 m. Es gibt definierte Bahnpunkte, die den Ort der Bahnfiguren bestimmen, die während einer Dressurprüfung auszuführen sind.
Durchlässigkeit Die Fähigkeit eines Pferdes, aufgrund der Ausbildung willig auf die Hilfen einzugehen und die geforderten Lektionen auszuführen.
Erlaubte Zeit Vom Parcourschef vorgegebene Zeit, in der der Parcours absolviert werden muss.
Exterieur Das äußere Erscheinungsbild eines Pferdes: die Form von Kopf, Hals, Widerrist, Rückens, die Stellung der Gliedmassen und die Proportionen des Körpers und Korrektheit.
Fliegender Wechsel Das Umspringen vom Links- zum Rechtsgalopp, ohne zwischendurch in den Schritt zu wechseln.
Gebiss Ein Teil der Zäumung des Pferdes aus Metall, Gummi oder Leder und übt Druck auf das Pferdemaul aus.
Hilfen Möglichst unsichtbare Zeichen oder Signale des Reiters an das Pferd, wohin und in welchem Tempo es gehen soll; «natürliche» Hilfen sind Gewichts-, Schenkel- oder Zügelhilfen, die zusammen ausgeführt werden. Mechanische Hilfsmittel sind Gerte und Sporen.
Horsemanship Tadellose Einstellung zum Partner Pferd! Und pferdegerechter Umgang sowie stetige Bereitschaft Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten zum Nutzen der Pferde einzusetzen.
Klassen Prüfungen im Springen und der Dressur werden nach Schwierigkeitsgraden eingeteilt:
E- Eingangsstufe, A – Anfänger, L- leicht, M – mittelschwer, S – schwer
LPO Leistungsprüfungs-Ordnung ist das Regelwerk des Pferdesports.
Meldestelle Jeder Teilnehmer eines Turnier meldet sich dort, um Startbereitschaft zu erklären, Gebühren
zu zahlen und Fragen das Turnier betreffend zu klären.
Oxer ist ein Hindernis - Hochweitsprung – das vom Pferd nicht nur nach oben, sondern auch „nach vorne“ gesprungen werden muss und nur in eine Richtung gesprungen werden darf. Der hintere Teil des Hindernisses besteht nur aus einer Stange.
Paraden Das Zusammenwirken der Zügel-, Schenkel- und Gewichtshilfen. Halbe Parade: das Pferd auf neue Lektionen aufmerksam machen z. B. Wechsel der Gangart. Ganze Parade: z. B. zum Halten – wird immer durch halbe Paraden eingeleitet.
Parcours Die Hindernisbahn beim Springreiten und Fahren. Die Länge und der Schwierigkeitsgrad hängen
von der Art der Prüfung ab.
Parcourschef Er bestimmt die Zahl, Art und Anordnung der Hindernisse anhand einer Skizze, aus der hervorgeht,
in welcher Reihenfolge der Parcours zu absolvieren ist.
Rückwärtsrichten Auf Veranlassung des Reiters tritt das Pferd einige Schritte gleichmäßig und gerade rückwärts.
Siegerehrung Ehrenbezeugung für Sieger und Platzierte eines Wettbewerbs.
Stechen Bei Fehlerfreiheit oder derselben Fehlerzahl wird ein verkürzter Parcours absolviert.
Steilsprung Ein Hindernis, das vom Pferd nach oben gesprungen werden muss. Es werden je nach Bedarf Planken, Stangen oder Gatter zwischen die Ständer gehängt und mit Unterstellteilen ergänzt.
Triplebarre Ein Hindernis, das aus drei Ricks besteht, die in der Höhe ansteigen. Die Flugkurve muss damit den höchsten Punkt über der letzten Stange haben und nicht mittig über dem Sprung. Es ist ein Hochweitsprung und somit erwandt mit dem Oxer.
Verweigern Das Pferd verweigert den Sprung oder die geforderte Lektion. Die Gründe für das Verweigern sind in der Regel keineswegs nur beim Pferd zu suchen.
Wassergraben Ein Hindernis im Parcours, der mit einem weiten Sprung überwunden werden muss; Hinein- oder auf die Kante treten, bedeutet einen Fehler.
Zeitspringen Hindernisfehler werden in Zeit-Strafpunkte umgerechnet.
   

 

Grundregeln des Verhaltens im Pferdesport
Veröffentlichung mit Genehmigung der FN

1. Wer auch immer sich mit dem Pferd beschäftigt, übernimmt die Verantwortung für das ihm anvertraute Lebewesen.

2. Die Haltung des Pferdes muss seinen natürlichen Bedürfnissen angepasst sein.

3. Der physischen Gesundheit des Pferdes ist unabhängig von seiner Nutzung oberste Bedeutung einzuräumen.

4. Der Mensch hat jedes Pferd gleich zu achten, unabhängig von dessen Rasse, Alter und Geschlecht sowie Einsatz in Zucht, Freizeit und Sport.

5. Das Wissen um die Geschichte des Pferdes, um seine Bedürfnisse sowie die Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd sind kulturgeschichtliche Güter. Diese gilt es zu wahren und zu vermitteln und nachfolgenden Generationen zu überliefern.

6. Der Umgang mit dem Pferd hat eine persönlichkeitsprägende Bedeutung gerade für junge Menschen. Diese Bedeutung ist stets zu beachten und zu fördern.

7. Der Mensch, der gemeinsam mit dem Pferd Sport betreibt, hat sich und das ihm anvertraute Pferd einer Ausbildung zu unterziehen. Ziel jeder Ausbildung ist die größtmögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd.

8. Die Nutzung des Pferdes im Leistungs- sowie allgemeinen Reit-, Fahr- und Voltigiersport muss sich an seiner Veranlagung, seinem Leistungsvermögen und seiner Leistungsbereitschaft orientieren. Die Beeinflussung des Leistungsvermögens durch medikamentöse sowie nicht pferdegerechte Einwirkung des Menschen ist abzulehnen und muss geahndet werden.

9. Die Verantwortung des Menschen für das ihm anvertraute Pferd erstreckt sich auch auf das Lebensende des Pferdes. Diese Verantwortung muss der Mensch stets im Sinne des Pferdes gerecht werden.

Ethik im Pferdesport

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